Alte Stiche : Österreich

Sitz Mamling. - Kupferstich von Michael Wening

“Sitz Mamling.”

Kupferstich von Michael Wening.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Burghausen, Gericht Mauerkirchen.

Ohne Plattennummer, dennoch Exemplar der 2. Auflage, etwa um 1750 gedruckt. (Die erste Auflage erschien bereits 1721).

Darstellung : 11,5 × 16 cm.

Am rechten Rand schwaches Wasserrändchen, dass wir gerne kostenlos entfernen (schonend, lediglich mit Wasser, ohne chemische Zusätze).

Referenzliteratur : A. Fauser, Repertorium älterer Topographie II, 8405

(SW: Alte Stiche, Österreich, Austria, Innviertel, Oberösterreich)

40 EUR





Schloß Ober - Lichtenwald im Cillier Kreise - Lithographie von Kuwasseg/Lampel

“Schloß Ober-Lichtenwald im Cillier Kreise”

Kreide-Lithographie von Joseph Kuwasseg, um 1841-1850.
Herausgegeben von der lithographisch-Artistischen Anstalt d. H. Lampel in Gratz (Graz).

Blatt aus der Folge : “Ansichten aus der Steiermark”
(“Große Lampel’sche Suite”)

Reine Darstellung (ohne Rand gemessen) : 23 × 30,5 cm
Blattgröße : 33,5 × 40,5 cm

Breitrandiges Exemplar auf festem Papier. Gering – geradezu malerisch – angestaubt sowie außerhalb der Darstellung leicht stockfleckig. Rückseite kleine Reste von alter Passepartoutmontierung. – Insgesamt sehr ansprechendees Blatt.

Lichtenwald, Slowenien, Untersteiermark, Sevnica, Save

145 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Sternennacht über dem Hospiz St. Christoph am Arlberg - Farbradierung

Vom Künstler eigenhändig ortsbezeichnet und signiert.

Darstellung (Plattenrand) : 24 × 29 cm
Blattgröße : 38 × 49,8 cm

Aus dem Nachlaß des Künstlers. In blütenfrischer, breitrandiger Erhaltung.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.

Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

140 EUR





Österreich / Landkarte

“Der Oestreichische Kreis / Nro. 118”

Zart altflächenkolorierte Kupferstichkarte
von Franz von Reilly, um 1790.

Darstellung : 19,5 × 25,5 cm
Blattgröße : 30,5 × 47,5 cm

Schönes/unberührtes, sehr breitrandiges/vollrandiges Exemplar.

55 EUR





Wilhelm Friedrich Schlotterbeck (1777-1819) : Salzburg. Ansicht über die Salzach

“Salzburg”

Aquatinta-Radierung in Braun von W. F. Schlotterbeck, 1806.

Unterhalb der Darstellung :
W. F. Schlotterbeck del(ineavit) et. sc(ulpsit).

Darstellung : 28 × 38,5 cm
Blattgröße : 22,2 × 31,3 cm

Sichtliche Erhaltungsmängel : In der rechten oberen Ecke diagonale Papierfalte. In der Himmelspartie mehrere punktkleine Fleckchen bzw. Bereibungen. Im Bereich der Salzach (unterhalb Hohensalzburg) ganz feine/vertikale Papierfältchen. Die weißen Papierränder angestaubt/fleckig und mit Knitterspuren.

Bei allen Mängeln immer noch charmantes Blatt – und von einiger Seltenheit.

Vita : “Wilhelm Friedrich Schlotterbeck (* 23. Februar 1777 in Hertingen im Markgräflerland (heute Ortsteil von Bad Bellingen), Südbaden. † 6. April 1819 in Wien, Österreich) war ein deutscher Landschaftsmaler, Zeichner, Grafiker und Kupferstecher, der durch seine romantischen Landschaftsansichten in der damals noch neuartigen Aquatinta-Technik berühmt ist … Studium bei Christian von Mechel (bis 1796). Sein Mitschüler war damals Christian Haldenwang … Gemeinsam mit Haldenwang folgte Schlotterbeck im September 1796 einem Ruf an die Chalkographische Gesellschaft (1795-1806) in Dessau, wo er bis 1800 tätig war … Aufgrund der Wirren des Zweiten Koalitionskrieges verließ Schlotterbeck Dessau und kam im September 1801 nach Wien, wo er bald überwiegend für den Kunstverleger Tranquillo Mollo arbeitete. Dieser schickte ihn in den Jahren 1803/1804 auf eine „künstlerische Entdeckungsreise“ nach Salzburg, Tirol und in die Steiermark … In den folgenden Jahren entstanden Ansichten von Baden bei Wien und aus dem Helenental. Im Jahr 1806 erschienen in Wien 60 Radierungen mit Ansichten aus den Gebieten Salzburg und Berchtesgaden …” (Wikip. 6.1.10)

285 EUR





Kloster Ranshofen/bei Braunau am Inn

Kupferstich von Franz Xaver Jungwierth
aus : “Monumenta Boica” (Vol. III), 1764.

Darstellung ca. 14 × 23 cm – Blattgröße : 20 × 26 cm

Guter Abzug. Teils Papierbräunung, die dem Stich aber auch einen gewissen Schmelz verleiht. Der Mittelfalz ist original – kein Mangel, sondern ein Hinweis auf einen unberührten Erhaltungszustand.

Literatur : Krebs, Peter Gustav : 880 Jahre Augustiner Chorherrenstift Ranshofen 1125-2005. 880 Jahre Augustiner Chorherren Stift Ranshofen.
Eine historische Dokumentation der Geschichte des Klosters und des späteren Gutsbesitzes Ranshofen, gesehen aus verschiedenen Blickwinkeln.





Sitz Geretsdorf. - Kupferstich von Michael Wening

“Sitz Geretstorff.”

In der linken Himmelspartie blanke Wappenkartusche.

Kupferstich von Michael Wening.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Burghausen, Gericht Mauerkirchen.

Ohne Plattennummer, dennoch Exemplar der 2. Auflage, etwa um 1750 gedruckt. (Die erste Auflage erschien bereits 1721).

Darstellung : 12 × 16,5 cm.

Referenzliteratur : Alois Fauser, Repertorium älterer Topographie I, 4607.

(SW: Alte Stiche, Österreich, Austria, Innviertel, Oberösterreich)

40 EUR





Hallein

“Hallein”

Reizende, kleine Mondscheinansicht,
im Vordergrund der Nachtwächter.

Gezeichnet von M. Kurz,
gestochen von Johann Poppel, 1845.

Darstellung : 9 × 13 cm
Blattgröße : 12,5 × 17 cm

Aus der Folge :
“Salzburg und seine Umgebungen”, München, 1845.

In sehr schöner Erhaltung, mit der Verlegeradresse.

45 EUR





Teichstätt (Gemeinde Lengau). - Kupferstich von Michael Wening

“Sitz Teichstett”

Kupferstich von Michael Wening.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Burghausen – Gericht Mattighofen.

Exemplar ohne Plattennummer, dennoch ein Exemplar der 2. Auflage, etwa um 1750 gedruckt. – Die erste Auflage erschien bereits 1721.

Darstellung : 12 × 16,5 cm

Guter Abzug mit Wasserzeichen.

Referenzliteratur : Alois Fauser, Repertorium älterer Topographie II, 13 814.

(SW : Austria, Innviertel, Braunau, Oberösterreich)

50 EUR