“Eichen in Hessen”
Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestoch. Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.
Kupferstich (eigentlich Kupferradierung)
aus Daniel Meisner’s Schatzkästlein*.
Exemplar der frühen Ausgabe bei Eberhard Kieser,
Frankfurt a.M., 1625.
Darstellung : 9,5 × 14,5 cm – Blattgröße : 15 × 19 cm
Kräftiger, klarer Druck auf breitrandigem Bütten, in unberührter Erhaltung. Mit Waserzeichen. Ein winziges/schwaches Braunfleckchen in der Darstellung, sonst nur die breiten, weißen Ränder stockfleckig.
*Vollständiger Titel : Daniel Meisner : “Thesaurus Philo-Politicus. Das ist : Politisches Schatzkästlein guter Herren und bestendiger Freund”
Die späteren Auflagen bei Paul Fürst in Nürnberg (erschienen 1637 bis ca. 1678) zeigen oben rechts einen Buchstaben (A-H) mit nachfolgender Zahl (Plattennummer).
“Die Wasserburg Eichhof ist ein typisches Beispiel für den Umbau einer mittelalterlichen Burganlage zu einem Renaissanceschloss. Nach der Errichtung des Bergfrieds vermutlich im 14. Jh., erreicht die mittelalterliche Burg ihre heute noch bestimmende Größenausdehnung um 1500 (um 1520?) mit einem Rondell diagonal gegenüber dem Bergfried. Im Unterbau gehört wenigstens der Südostflügel ebenfalls in diese Bauzeit. Um 1572 wurde durch Erweiterungen eine rechtwinklige Schlossanlage erzielt, die aus zwei Längsflügeln seitlich des Torbaues und einem niedrigen Nordostflügel besteht und um einen Risalit in den nordöstlichen Graben erweitert wurde. Wehrhaftigkeit spielte zu diesem Zeitpunkt nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Bergfried wurde, auch dies zeittypisch, in einen Wohnturm umgewandelt” (s. Forschungsseiten des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg)
75 EUR