Landshut von der Morgenseite : Radierung von Heinrich Adam, 1835

Heinrich Adam (1787 Nördlingen – 1862 München)

“Landshut von der Morgenseite”

Radierung, gezeichnet und gestochen von Henrich Adam,
für Philipp Krüll, Landshut, 1822 (erschienen erst 1835).

Darstellung = Blatt : 18,8 × 32,5 cm.

Das Blatt entstammt dem Werk :
Geschichte der Stadt Landshut in Baiern. Mit besonderer Rücksicht auf die Vaterlandsgeschichte. Bearbeitet von Mehreren. – Landshut, bei Manz (Krüll’sche Universitätsbuchhandlung), 1835.

Erhaltung : Rundum bis ganz an den Darstellungsrand unter Verlust der Schrift beschnitten.

Schwaches Stockfleckchen in der Himmelspartie. Die drei vertikalen, feinen Papierfältchen, rühren von der Einfaltung in obengenannten Buche her und sind weniger als Mangel, denn als Echtheitshinweis zu sehen.

Vita : “Adam, Heinrich, Maler, *27.3.1787 Nördlingen, †15.2. 1862 München …Malt Landschaften und Stadtansichten, v. a. in der für ihn typischen Form des Bildes mit Randansichten. Gemeinsame frühe Studien mit Bruder Albrecht, mit dem er zeitlebens engen Kontakt hält und, von dem er wiederholt Mittel zur Aus- und Weiterbildung erhält. 1805 erlernt er die Technik der Radierung. 1807 kommt er nach München und ist als Zeichenlehrer im Hause des Grafen Froberg tätig. 1811 reisen Heinrich und Albrecht über Como nach Mailand. Aufenthalt bei Artaria in Blevio … 24 kol. Handzeichnungen nach bayer. Städten (später lithographiert von Gustav Wilhelm Kraus) … 1851 Reise nach Venedig. 1852 schickt ein Kunstliebhaber A. nach Rom und Neapel; etwa 30 Ansichten, teilweise wieder mit Randansichten, entstehen. Er stirbt an den Folgen einer in Rom zugezogenen Hirnhautentzündung …” (AKL I, 1992, 282)

Literatur : Hans Bleibrunner / Kuno Weber : Landshut in der Malerei. Gemälde und Grafiken aus fünf Jahrhunderten. – Hrsg. vom Verkehrsverein Landshut e.V., 1989. Seite 170 f. (dort wird die Kupferradierung eigentümlich als “Stahlstich” bezeichnet).

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