Wasserburg am Inn : Belagerung im Dreißigjährigen Krieg durch Franzosen und Schweden, 1648

Zeigt die Beschießung Wasserburgs am Inn vom westl. Innufer aus.

Die Örtlichkeit wird in Wasserburg heute (noch) “Schwedenschanze” genannt.

“Gelegenheit der Statt Wasserburg /und wie die Königl: Schwed: und Frantzösische Armen ein Versuch darauf gethan den 5. Juniy und des dito wieder abmarschieret. An(n)o 1648.” – Historiograph. richtig wäre das Datum 15. (nicht 5.) Juni.

Kupferstich, erschienen, Frankfurt a.M., 1652 ff.
vermutl. Caspar Merian, aus “Theatrum Europaeum”, Hrsg. von Matthaeus Merian’s Erben.

Darstellung : 24,5 × 36,7 cm
Blatt : ca. 34 × 40,5 cm

Das breit- resp. vollrandige Blatt mit Randmängeln (weit außerhalb der Darstellung). Kurzer, bildseitig unmerkl. hinterlegter Riß am unteren Darstellungsrand. Die beiden feinen vertikalen Papierfältchen sind “orig.”, kein Mangel.

Manuel Schwanse : Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) in Wasserburg. Die sozialen Folgen im Vergleich mit Rosenheim, Mühldorf und Trostberg. – Hrsg. Stadt Wasserburg am Inn, 2013 (bes. S. 46 ff.).

  • “Theatrum Europaeum. 6. Sechster und letzter Theil … vom Jahr Christi 1647 biß 1651 …mit vieler fürnehmer Herrn und Potentaten Contrafacturen, wie auch berühmter Städten, Vestungen, Pässen, Schlachten und Belägerungen eygentlichen Delineationen und Abrissen gezieret”